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Revue de presse


06.11.2014

Presseausweis und Deontologiekodex für 13 Medienschaffende

Im Rahmen eines Empfanges, der am Donnerstag, dem 6. November 2014, in der „Maison de la Presse“ in Luxemburg stattfand, sollten 13 Medienschaffende aus den Händen von Präsident Roger Infalt ihren Ausweis als Berufsjournalisten erhalten.

Nachstehend die Namen der neuen Berufsjournalisten, die entweder eine durchschnittliche Stagezeit von zwei Jahren absolvieren mussten oder aber eine zumindest gleich lange Berufserfahrung in Luxemburg oder im Ausland nachweisen konnten: 

Definitive Karte: Christoph Bumb (Luxemburger Wort), Christophe Colpo (Le Jeudi), Frédéric Ruaz (L‘essentiel) und Laurent Schmit (Forum);

Stagiaire-Karte: Jessica Cencetti (IT Nation), Cynthia Meris (Eldoradio), Danielle Petry (Revue), Nicoletta Pispisa (Enex), Florencia Quiaios Matias (Luxuriant) und Richard Ian Warsap (Enex).

Es fehlten mit Entschuldigung: Diana Alves (Radio Latina), Cordula Schnuer (wort.lu) und Pierre Theobald (L‘essentiel).

Zugleich mit ihrem Berufsausweis wurde den Journalisten der von der Plenarversammlung des Presserates angenommene Deontologiekodex ausgehändigt. Dieses Dokument enthält jene publizistischen und ethischen Grundsätze, die den Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes als Richtlinie dienen sollen. 

Auch erhielten die Journalisten in schriftlicher Form ein Merkblatt, mit dem sie unter Hinweis auf die Berufsethik und den Deontologiekodex darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie, ebenso wie die Verleger, dazu verpflichtet sind, keinerlei Vorteile und Versprechen anzunehmen, die ihre berufliche Unabhängigkeit oder den Ausdruck ihrer eigenen Meinung einschränken könnten.

Sodann wies Präsident Roger Infalt die neuen und die definitiv aufgenommenen Berufsjournalisten vor allem auf die für sie geltenden deontologischen Grundsätze und auf die Bedeutung ihrer Mission als Informationsvermittler hin.

Um die Berufsjournalisten mit ihren Rechten und Pflichten vertraut zu machen und ihnen die staatsrechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Luxemburg näher zu bringen, organisiert der Presserat regelmässig Lehrgänge. Mit Nachdruck wurde die Bedeutung dieser Kurse, die vor einer Reform stehen, nicht zuletzt auch wegen der zunehmend in grösserer Zahl aus der Grossregion kommenden Journalisten, die in Luxemburg arbeiten.

Nicht zuletzt aber erhielten die Berufsjournalisten vom Präsidenten eine schriftliche Empfehlung zur Verhaltensweise im Falle von Hausdurchsuchungen, die durch das abgeänderte Pressegesetz vom 8. Juni 2004 weitgehend untersagt sind, sowie zur praktischen Anwendung des den Journalisten laut Gesetz zustehenden Zeugnisverweigerungsrechtes, das Garant für den Quellenschutz ist. 

Laut der neuesten Statistik gibt es in Luxemburg 483 offiziell anerkannte Berufsjournalisten, und zwar 334 Männer und 149 Frauen. Von ihnen besitzen 385 die definitive Journalistenkarte, während 43 als Anwärter die Probezeit absolvieren und 55 im Ruhestand sind.

(Photo Anouk Antony - Luxemburger Wort)