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Revue de presse


10.10.2014

16. Jahreskonferenz der AIPCE in Brüssel

 

Europäische Presseräte geben sich Koordinierungsgruppe
Rund 30 Presseräte aus Europa und anderen Kontinenten nahmen vom 9. bis 10. Oktober an der 16. Jahreskonferenz der AIPCE (Alliance of Independent Press Council Europe) in Brüssel teil. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Fragen wie die Zulassung und die Verantwortlichkeit anonymer Beiträge im Internet, Gefahren für die Pressefreiheit, Förderung der Pressefreiheit in den Balkan-Ländern und der Türkei sowie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte mit Blick auf die Pressefreiheit und die Informationsfreiheit für Journalisten.
Was bedeutet Selbstregulierung und Unabhängigkeit eines Presserates, welchen Stellenwert haben die unterschiedlichen Regeln journalistischer Berufsethik und wie sieht es mit der Zukunft der AIPCE aus, waren weitere Themen der internen Beratungen der rund 70 Delegierten. 
Ausgehend von der Notwendigkeit einer besseren Koordinierung der Arbeit europäischer Presseräte zwischen den Jahreskonferenzen haben die Delegierten, unter ihnen auch ein Vertreter des Luxemburger „Conseil de Presse“, einstimmig beschlossen, die AIPCE auf Länder zu konzentrieren, die  geografisch in Europa angesiedelt oder gar Mitgliedsstaaten des Europarates sind. Mit Presseräten außerhalb Europas, etwa Asien und Afrika, soll jedoch künftig auch zusammengearbeitet werden.
Die Konferenz hat sich außerdem für eine verstärkte Kooperation und Kommunikation zwischen den Mitgliedern ausgesprochen. Als Instrument der angepeilten Entwicklung wurde eine „Arbeitsgruppe“ bestehend aus drei Mitgliedern eingesetzt, einmal Belgien als Organisator der diesjährigen Konferenz, Österreich als Veranstalter der Konferenz 2015 und Kosovo als Vertreter der restlichen Länder. Erstmalig wurden diese Beschlüsse in einer in Brüssel verbreiteten Erklärung der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Europäische Presseräte geben sich Koordinierungsgruppe

Rund 30 Presseräte aus Europa und anderen Kontinenten nahmen vom 9. bis 10. Oktober an der 16. Jahreskonferenz der AIPCE (Alliance of Independent Press Council Europe) in Brüssel teil. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Fragen wie die Zulassung und die Verantwortlichkeit anonymer Beiträge im Internet, Gefahren für die Pressefreiheit, Förderung der Pressefreiheit in den Balkan-Ländern und der Türkei sowie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte mit Blick auf die Pressefreiheit und die Informationsfreiheit für Journalisten.

Was bedeutet Selbstregulierung und Unabhängigkeit eines Presserates, welchen Stellenwert haben die unterschiedlichen Regeln journalistischer Berufsethik und wie sieht es mit der Zukunft der AIPCE aus, waren weitere Themen der internen Beratungen der rund 70 Delegierten. 

Ausgehend von der Notwendigkeit einer besseren Koordinierung der Arbeit europäischer Presseräte zwischen den Jahreskonferenzen haben die Delegierten, unter ihnen auch ein Vertreter des Luxemburger „Conseil de Presse“, einstimmig beschlossen, die AIPCE auf Länder zu konzentrieren, die  geografisch in Europa angesiedelt oder gar Mitgliedsstaaten des Europarates sind. Mit Presseräten außerhalb Europas, etwa Asien und Afrika, soll jedoch künftig auch zusammengearbeitet werden.

Die Konferenz hat sich außerdem für eine verstärkte Kooperation und Kommunikation zwischen den Mitgliedern ausgesprochen. Als Instrument der angepeilten Entwicklung wurde eine „Arbeitsgruppe“ bestehend aus drei Mitgliedern eingesetzt, einmal Belgien als Organisator der diesjährigen Konferenz, Österreich als Veranstalter der Konferenz 2015 und Kosovo als Vertreter der restlichen Länder. Erstmalig wurden diese Beschlüsse in einer in Brüssel verbreiteten Erklärung der Öffentlichkeit mitgeteilt.