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Revue de presse


07.01.2015

Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris

Presserat erschüttert über den niederträchtigen Anschlag

Der Angriff auf die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ schockiert. Der Luxemburger Presserat verurteilt die Tat aufs Schärfste. „Wir sind entsetzt, bestürzt, traurig und wütend. Das, was sich gestern in Paris abspielte, ist ein unvorstellbares Drama, ein Akt der Barbarei“, so der Präsident der Luxemburger Presserates, Roger Infalt, gestern in einer ersten Reaktion.

„Diese Tat ist nicht nur ein Angriff auf das Leben französischer Journalisten, Bürgerinnen und Bürger, sie stellt auch einen folgenschweren Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, der durch nichts zu rechtfertigen ist.“

Der Luxemburger Presserat, der sich paritätisch aus Verleger und Journalisten zusammensetzt, steht in diesen schweren Stunden eng an der Seite der französischen Berufskollegen und der Familienangehörigen der Betroffenen.

Der Presserat ruft abschließend zu einer Gedenkminute am Donnerstagmorgen 8. Januar 2015 um 11.30 Uhr auf der Place Clairefontaine in Luxemburg auf.