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Revue de presse


15.09.2015

Besuch des Luxemburger Presserates in Straßburg

 

Besuch des Luxemburger Presserates in Straßburg
Gespräche mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und mit der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.
Am Dienstag besuchte eine zwanzigköpfige Gruppe des Luxemburger Presserates den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und den Europarat in Straßburg, dies im Rahmen seines Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramms.
Die Gruppe um Präsident Roger Infalt und Generalsekretärin Ines Kurschat wurde am Morgen von Dean Spielmann empfangen, der noch bis zum 1. November dieses Jahres Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ist. Ab dem 1. November wird Luxemburg durch Georges Ravarani an diesem Gerichtshof vertreten. 
Aus den überaus interessanten Ausführungen von Dean Spielmann und den beiden luxemburgischen Juristen Véronique Lang und Claude Hirsch war u.a. zu entnehmen, dass täglich zwischen 1.000 und 1.300 Anträge an diesen Gerichtshof eingereicht werden und dass man durch neue Verfahren und Informatiksysteme die Zahl der ausstehenden Verfahren in den letzten beiden Jahren wesentlich verringern konnte. Und dennoch sprach Dean Spielmann von 67.000 Dossiers, die es im Moment noch zu begutachten gilt.
Am Nachmittag stand ein Termin mit der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Anne Brasseur, auf der Tagesordnung. Auf sehr informative Art und Weise vermittelte sie die doch komplexe Arbeitsweise ihrer Versammlung an die Journalisten. Sie machte u.a. auf die schwierigen Unterredungen mit Ländern wie Russland, Ungarn und die Türkei aufmerksam, gab aber auch Hinweise auf eine von ihr in die Wege geleitete Allianz der Parlamentarier für den Kampf gegen den Hass, dies im Rahmen der zurzeit bestehenden Flüchtlingsproblematik. In dieser Rolle wird sie am 18. September ebenfalls vom Papst im Vatikan empfangen.
Halten wir abschließend noch fest, dass Journalisten aus folgenden Redaktionen mit dabei waren: Lëtzebuerger Land, Luxembourg Féminin, Lëtzebuerger Journal, Radio 100,7, Revue, Tageblatt, Luxemburger Wort und Woxx.

Gespräche mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und mit der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Am Dienstag besuchte eine zwanzigköpfige Gruppe des Luxemburger Presserates den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und den Europarat in Straßburg, dies im Rahmen seines Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramms.

Die Gruppe um Präsident Roger Infalt und Generalsekretärin Ines Kurschat wurde am Morgen von Dean Spielmann empfangen, der noch bis zum 1. November dieses Jahres Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ist. Ab dem 1. November wird Luxemburg durch Georges Ravarani an diesem Gerichtshof vertreten. 

Aus den überaus interessanten Ausführungen von Dean Spielmann und den beiden luxemburgischen Juristen Véronique Lang und Claude Hirsch war u.a. zu entnehmen, dass täglich zwischen 1.000 und 1.300 Anträge an diesen Gerichtshof eingereicht werden und dass man durch neue Verfahren und Informatiksysteme die Zahl der ausstehenden Verfahren in den letzten beiden Jahren wesentlich verringern konnte. Und dennoch sprach Dean Spielmann von 67.000 Dossiers, die es im Moment noch zu begutachten gilt.

Am Nachmittag stand ein Termin mit der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Anne Brasseur, auf der Tagesordnung. Auf sehr informative Art und Weise vermittelte sie die doch komplexe Arbeitsweise ihrer Versammlung an die Journalisten. Sie machte u.a. auf die schwierigen Unterredungen mit Ländern wie Russland, Ungarn und die Türkei aufmerksam, gab aber auch Hinweise auf eine von ihr in die Wege geleitete Allianz der Parlamentarier für den Kampf gegen den Hass, dies im Rahmen der zurzeit bestehenden Flüchtlingsproblematik. In dieser Rolle wird sie am 18. September ebenfalls vom Papst im Vatikan empfangen.

Halten wir abschließend noch fest, dass Journalisten aus folgenden Redaktionen mit dabei waren: Lëtzebuerger Land, Luxembourg Féminin, Lëtzebuerger Journal, Radio 100,7, Revue, Tageblatt, Luxemburger Wort und Woxx.

 

Photos: Conseil de Presse / Monique Infalt