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Revue de presse


06.10.2015

Presseausweis und Deontologiekodex für elf Berufsjournalisten

 

Im Rahmen eines Empfanges, der am Dienstag, dem 6. Oktober 2015, in der “Maison de la Presse” in Luxemburg stattfand, erhielten elf Berufsjournalisten ihre Pressekarten.
Laut dem am 11. April 2010 ergänzten Gesetz vom 8. Juni 2004 über die Freiheit der Meinungsäusserung in den Medien ist allein die Kartenkommission des paritätisch aus Verlegern und Journalisten zusammengesetzten Presserates für die Erteilung des Journalistenausweises zuständig, dessen Erlangung allerdings einer Reihe von Bedingungen unterworfen ist. 
Zugleich mit ihrem Berufsausweis wurde den neuen Journalisten, die entweder eine normalerweise zweijährige Stagezeit absolvieren mussten oder bereits eine zumindest gleich lange Berufserfahrung nachweisen konnten, der am 28. März 2006 von der Plenarversammlung des Presserates angenommene Deontologiekodex ausgehändigt. Dieses Dokument enthält jene publizistischen Grundsätze, die den offiziell anerkannten Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes als Richtlinie dienen sollen. 
Nachstehend die Namen der Journalisten, die ihren Berufsausweis aus den Händen vom Präsident Roger Infalt in Empfang nahmen :
Definitive Karte: Christian Block (Lëtzebuerger Journal), Aude Forestier (Le Quotidien) und Philip Weber (L‘essentiel); 
Stagiaire-Karte : Emma Baumberger (Free Lens TV), Guillaume Chauvet (Free Lens TV), Laura Hartung (free-lance/ RTL Radio & Telé Lëtzebuerg) und Jennifer Muller (Tageblatt).
Entschuldigt hatten sich: Laurence Bervard (Luxemburger Wort) und Bob Hemmen (Luxemburger Wort).
Es fehlten: Anne Fourney (wort.lu) und Maurice Magar (Le Jeudi).
Bei Gelegenheit dieser Überreichungszeremonie wies Präsident Roger Infalt die neuen und die definitiv aufgenommenen Berufsjournalisten auf die Bedeutung des Presseausweises hin, der eine gesetzliche Basis hat. Verbindlichkeit hat auch der Deontologiekodex erlangt, der zusammen mit dem abgeänderten Gesetz über die Meinungsfreiheit in den Medien am 30. April 2010 im Mémorial veröffentlicht wurde. In diesem Zusammenhang rief er den Journalisten die Rechte, vor allem aber auch die Pflichten ihres Berufsstandes in Erinnerung. Dabei wurde besonders an die Sorgfaltspflicht und das Verantwortungsbewusstsein der Berufsjournalisten appelliert. 
Um die angehenden Berufsjournalisten mit ihren Rechten und Pflichten vertraut zu machen und ihnen die staatsrechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse in Luxemburg näher zu bringen, werden demnächst vom Presserat weitere Lehrgänge organisiert, die während der Stagezeit für die Anwärter auf die definitive Pressekarte obligatorisch sind.
Es wurde ebenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass der Titel Berufsjournalist in Luxemburg gesetzlich geschützt ist und Strafen für jene vorgesehen sind, die sich ihn unberechtigterweise zulegen. Allen Personen, die mit Presseschaffenden zu tun haben, wird daher angeraten, sich vorsichtshalber von ihren Gesprächspartnern den offiziellen Berufsjournalistenausweis vorzeigen zu lassen.
Nicht zuletzt aber erhielten die Berufsjournalisten vom Präsidenten eine schriftliche Empfehlung zur Verhaltensweise im Falle von Hausdurchsuchungen, die durch das abgeänderte Pressegesetz vom 8. Juni 2004 weitgehend untersagt sind, sowie zur praktischen Anwendung des Zeugnisverweigerungsrechtes, das Garant für den Quellenschutz ist.

Im Rahmen eines Empfanges, der am Dienstag, dem 6. Oktober 2015, in der “Maison de la Presse” in Luxemburg stattfand, erhielten elf Berufsjournalisten ihre Pressekarten.

Laut dem am 11. April 2010 ergänzten Gesetz vom 8. Juni 2004 über die Freiheit der Meinungsäusserung in den Medien ist allein die Kartenkommission des paritätisch aus Verlegern und Journalisten zusammengesetzten Presserates für die Erteilung des Journalistenausweises zuständig, dessen Erlangung allerdings einer Reihe von Bedingungen unterworfen ist. 

Zugleich mit ihrem Berufsausweis wurde den neuen Journalisten, die entweder eine normalerweise zweijährige Stagezeit absolvieren mussten oder bereits eine zumindest gleich lange Berufserfahrung nachweisen konnten, der am 28. März 2006 von der Plenarversammlung des Presserates angenommene Deontologiekodex ausgehändigt. Dieses Dokument enthält jene publizistischen Grundsätze, die den offiziell anerkannten Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes als Richtlinie dienen sollen. 

Nachstehend die Namen der Journalisten, die ihren Berufsausweis aus den Händen vom Präsident Roger Infalt in Empfang nahmen :

Definitive Karte: Christian Block (Lëtzebuerger Journal), Aude Forestier (Le Quotidien) und Philip Weber (L‘essentiel); 

Stagiaire-Karte : Emma Baumberger (Free Lens TV), Guillaume Chauvet (Free Lens TV), Laura Hartung (free-lance/ RTL Radio & Telé Lëtzebuerg) und Jennifer Muller (Tageblatt).

Entschuldigt hatten sich: Laurence Bervard (Luxemburger Wort) und Bob Hemmen (Luxemburger Wort).

Es fehlten: Anne Fourney (wort.lu) und Maurice Magar (Le Jeudi).

Bei Gelegenheit dieser Überreichungszeremonie wies Präsident Roger Infalt die neuen und die definitiv aufgenommenen Berufsjournalisten auf die Bedeutung des Presseausweises hin, der eine gesetzliche Basis hat. Verbindlichkeit hat auch der Deontologiekodex erlangt, der zusammen mit dem abgeänderten Gesetz über die Meinungsfreiheit in den Medien am 30. April 2010 im Mémorial veröffentlicht wurde. In diesem Zusammenhang rief er den Journalisten die Rechte, vor allem aber auch die Pflichten ihres Berufsstandes in Erinnerung. Dabei wurde besonders an die Sorgfaltspflicht und das Verantwortungsbewusstsein der Berufsjournalisten appelliert. 

Um die angehenden Berufsjournalisten mit ihren Rechten und Pflichten vertraut zu machen und ihnen die staatsrechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse in Luxemburg näher zu bringen, werden demnächst vom Presserat weitere Lehrgänge organisiert, die während der Stagezeit für die Anwärter auf die definitive Pressekarte obligatorisch sind.

Es wurde ebenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass der Titel Berufsjournalist in Luxemburg gesetzlich geschützt ist und Strafen für jene vorgesehen sind, die sich ihn unberechtigterweise zulegen. Allen Personen, die mit Presseschaffenden zu tun haben, wird daher angeraten, sich vorsichtshalber von ihren Gesprächspartnern den offiziellen Berufsjournalistenausweis vorzeigen zu lassen.

Nicht zuletzt aber erhielten die Berufsjournalisten vom Präsidenten eine schriftliche Empfehlung zur Verhaltensweise im Falle von Hausdurchsuchungen, die durch das abgeänderte Pressegesetz vom 8. Juni 2004 weitgehend untersagt sind, sowie zur praktischen Anwendung des Zeugnisverweigerungsrechtes, das Garant für den Quellenschutz ist.

(Photo Anouk Antony - Luxemburger Wort)