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Revue de presse


22.03.2016

Der neue Präsident heißt Paul Peckels

 

Der Luxemburger Presserat hielt gestern seine konstituierende Vollversammlung ab. Die Mitglieder, Journalisten und Verleger, werden jeweils für eine Mandatszeit von zwei Jahren gewählt. Der austretende Präsident Roger Infalt (ALJ) übergab seinen Posten an Paul Peckels (Luxemburger Wort).
Der scheidende Präsident eröffnete die gestrige Vollversammlung mit einer Bilanz der letzten beiden Jahre. Der Presserat konnte zu gleich mehreren Gesetzesprojekten ein Gutachten abgeben, so z.B. beim Projekt 6568 betreff die Gleichstellung von Mann und Frau, beim Projekt zum Transparenzgesetz oder auch noch in puncto Archivierung von Dokumenten.
Es gab eine ganze Reihe von Unterredungen mit dem Pressedienst des großherzoglichen Hofes, mit dem für die Presse zuständigen Minister Xavier Bettel, mit dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Mars di Bartolomeo, u.v.m. Der wohl bewegendste Moment seiner zweijährigen Mandatszeit sei wohl die Gedenkstunde für die Opfer des Attentats auf die Journalisten von Charlie Hebdo, die der Presserat am Folgetag in Zusammenarbeit mit dem Premierminister auf der Place Clairefontaine in Luxemburg organisiert hatte, so Roger Infalt weiter.
Sehr viel Arbeit habe der Presserat in wichtige Projekte wie z.B. die „Semaine de la Presse“ und den „Concours jeune journaliste“ in den Schulen Luxemburgs, sowie in die Weiterbildungskurse für Berufsanfänger investiert. 
Bevor er seinen Posten an seinen Nachfolger Paul Peckels übergab, ging Roger Infalt kurz auf die Zusammensetzung des Presserates auf Seiten der Verleger ein. Hier gelte es, die Aufnahmekriterien zu überdenken. Ähnliche Versuche habe es bereits 2011 und 2012 gegeben (leider ohne nennenswertes Resultat), doch jetzt müsse man dem Wandel der Zeit endlich Rechnung tragen
Neue Zusammensetzung
Nach den gestern stattgefundenen Wahlen setzt sich das Führungsgremium des Presserates nun wie folgt zusammen: Präsident: Paul Peckels (Luxemburger Wort); 1. Vize-Präsidentin: Danièle Fonck (Tageblatt); 2. Vize-Präsident: Christophe Langenbrink (UJL); Generalsekretär: Roger Infalt (ALJ); Kassiererin: Annette Welsch (ALJ); Mitglieder: Luc Caregari (SJL), Claude Karger (Lëtzebuerger Journal) und Jean-Paul Hoffmann (radio 100,7).
In die Vollversammlung wurden des Weiteren folgende Journalisten und Verleger gewählt: André Dübbers , Jean-Claude Ernst, Philippe Hammelmann, Robert Schneider, Patrick Welter und Ingo Zwank (alle ALJ),  Ines Kurschat (SJL), Claude Feyereisen, Teddy Jaans, Marc Schlammes und Marc Willière (alle UJL), Alain Berwick (RTL Radio Lëtzebuerg), Christophe Goossens (Eldoradio), Richard Graf (Woxx), Romain Hilgert (d’Lëtzebuerger Land), Jacques Hillion (Le Jeudi), Alain Rousseau (RTL Tele Lëtzebuerg), Ali Ruckert (Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek), Jean-Lou Siweck (Télécran), Alvin Sold (Le Quotidien), Gast Zangerlé (Revue).
Die Kommission zur Vergabe der Pressekarten setzt sich künftig aus Paul Peckels Präsident, Robert Schneider, André Dübbers, Marc Willière, Claude Karger und Gast Zangerlé zusammen. Die Beschwerdekommission besteht aus Pierre Gehlen (Präsident), Annette Welsch, Joseph Lorent, Alvin Sold und Jean-Lou Siweck. In der Berufungskommission tagen Jean Feyder (Präsident), Teddy Jaans, Luc Caregari, Jean-Lou Siweck und Jacques Hillion.
Nach der Besetzung weiterer Kommissionen des Presserates erläuterte der neue Präsident kurz die wichtigsten Punkte für die anstehende Mandatszeit. Auf die Einzelheiten wolle er in der ersten Vollversammlung eingehen. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehe das Überarbeiten der bereits erwähnten Aufnahmekriterien für Verleger, da es bereits seit längerer Zeit weitere Kandidaturen gibt, so z.B. von Radio Ara, von paperJam, von L’essentiel-Print und nun auch von L’essentiel-Radio. Hier soll es noch in diesem Jahr zu Neuerungen kommen.

PRESSERAT - Neue Besetzung für die kommenden zwei Jahre

Der Luxemburger Presserat hielt gestern seine konstituierende Vollversammlung ab. Die Mitglieder, Journalisten und Verleger, werden jeweils für eine Mandatszeit von zwei Jahren gewählt. Der austretende Präsident Roger Infalt (ALJ) übergab seinen Posten an Paul Peckels (Luxemburger Wort).

Der scheidende Präsident eröffnete die gestrige Vollversammlung mit einer Bilanz der letzten beiden Jahre. Der Presserat konnte zu gleich mehreren Gesetzesprojekten ein Gutachten abgeben, so z.B. beim Projekt 6568 betreff die Gleichstellung von Mann und Frau, beim Projekt zum Transparenzgesetz oder auch noch in puncto Archivierung von Dokumenten.

Es gab eine ganze Reihe von Unterredungen mit dem Pressedienst des großherzoglichen Hofes, mit dem für die Presse zuständigen Minister Xavier Bettel, mit dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Mars di Bartolomeo, u.v.m. Der wohl bewegendste Moment seiner zweijährigen Mandatszeit sei wohl die Gedenkstunde für die Opfer des Attentats auf die Journalisten von Charlie Hebdo, die der Presserat am Folgetag in Zusammenarbeit mit dem Premierminister auf der Place Clairefontaine in Luxemburg organisiert hatte, so Roger Infalt weiter.

Sehr viel Arbeit habe der Presserat in wichtige Projekte wie z.B. die „Semaine de la Presse“ und den „Concours jeune journaliste“ in den Schulen Luxemburgs, sowie in die Weiterbildungskurse für Berufsanfänger investiert. Bevor er seinen Posten an seinen Nachfolger Paul Peckels übergab, ging Roger Infalt kurz auf die Zusammensetzung des Presserates auf Seiten der Verleger ein. Hier gelte es, die Aufnahmekriterien zu überdenken. Ähnliche Versuche habe es bereits 2011 und 2012 gegeben (leider ohne nennenswertes Resultat), doch jetzt müsse man dem Wandel der Zeit endlich Rechnung tragen.

Neue Zusammensetzung

Nach den gestern stattgefundenen Wahlen setzt sich das Führungsgremium des Presserates nun wie folgt zusammen: Präsident: Paul Peckels (Luxemburger Wort); 1. Vize-Präsidentin: Danièle Fonck (Tageblatt); 2. Vize-Präsident: Christophe Langenbrink (UJL); Generalsekretär: Roger Infalt (ALJ); Kassiererin: Annette Welsch (ALJ); Mitglieder: Luc Caregari (SJL), Claude Karger (Lëtzebuerger Journal) und Jean-Paul Hoffmann (radio 100,7).

In die Vollversammlung wurden des Weiteren folgende Journalisten und Verleger gewählt: André Dübbers , Jean-Claude Ernst, Philippe Hammelmann, Robert Schneider, Patrick Welter und Ingo Zwank (alle ALJ),  Ines Kurschat (SJL), Claude Feyereisen, Teddy Jaans, Marc Schlammes und Marc Willière (alle UJL), Alain Berwick (RTL Radio Lëtzebuerg), Christophe Goossens (Eldoradio), Richard Graf (Woxx), Romain Hilgert (d’Lëtzebuerger Land), Jacques Hillion (Le Jeudi), Alain Rousseau (RTL Tele Lëtzebuerg), Ali Ruckert (Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek), Jean-Lou Siweck (Télécran), Alvin Sold (Le Quotidien), Gast Zangerlé (Revue).

Die Kommission zur Vergabe der Pressekarten setzt sich künftig aus Paul Peckels Präsident, Robert Schneider, André Dübbers, Marc Willière, Claude Karger und Gast Zangerlé zusammen. Die Beschwerdekommission besteht aus Pierre Gehlen (Präsident), Annette Welsch, Joseph Lorent, Alvin Sold und Jean-Lou Siweck. In der Berufungskommission tagen Jean Feyder (Präsident), Teddy Jaans, Luc Caregari, Jean-Lou Siweck und Jacques Hillion.

Nach der Besetzung weiterer Kommissionen des Presserates erläuterte der neue Präsident kurz die wichtigsten Punkte für die anstehende Mandatszeit. Auf die Einzelheiten wolle er in der ersten Vollversammlung eingehen. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehe das Überarbeiten der bereits erwähnten Aufnahmekriterien für Verleger, da es bereits seit längerer Zeit weitere Kandidaturen gibt, so z.B. von Radio Ara, von paperJam, von L’essentiel-Print und nun auch von L’essentiel-Radio. Hier soll es noch in diesem Jahr zu Neuerungen kommen.

(Photo François Aussems - Editpress)